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Shoppen gehen – Bedarf oder Sucht?

Kaufen gehen ist etwas Soziales, eine Person versorgt sich und die Familie mit Waren. Unter dem was heute unter Shopping verstanden wird, verbirgt sich ein Instinkt früher Vorfahren, sie waren starke Selbstversorger, die vorausschauend an schlechte Zeiten denken mussten, sie sorgten dafür, dass Lebensmittel nicht verdarben, Stoffe nicht von Motten zerstört wurden und genügend Stein, Metall und Holz zur Verfügung standen. Dieses Denken aus fernen Zeiten erwacht in allen Menschen, wenn sie ihre Waren kaufen gehen.

Shopping als Freizeitspass – wie viel ist erlaubt?
Im Grunde genommen gibt es keine Grenzen, es stellt sich die Frage beim Kaufen gehen, was ist für den jeweiligen Käufer erschwinglich und was bringt ihn in finanzielle Schwierigkeiten. Die Käufer, die sich dessen stets bewusst sind, müsen keine Angst haben, in eine Kaufsucht zu verfallen. Sie haben Freude während sie shoppen gehen, sie wissen, was sie möchten und brauchen. Mitunter nutzen diese Käufer sogar die Gelegenheit, um sich etwas Gutes zu tun, indem sie in einem Café eine Ruhepause einlegen, obwohl diese Art von Konsum nicht wirklich vonnöten gewesen wäre.

Shopping oder Kaufsucht – wo liegt die Grenze?
Menschen, die unter Kaufsucht leiden, unterscheiden sich in ihrem Kaufverhalten deutlich von nicht erkrankten Konsumenten. Beim Shoppen gehen, ob in Kaufläden, online oder via Teleshopping, unterscheidet der nicht erkrankte Käufer, welche Ware er benötigt, darunter Kleidung, Gebrauchsgegenstände oder Lebensmittel. Er unterscheidt auch, an welcher Ware er nur seine Freude hat, wie an einem Schmuckstück oder einem Ziergegenstand.

Ein erkrankter Mensch benötigt den erworbenen Gegenstand nicht und hat auch keine Freude an seinem Besitz, es ist der Kauf selbst, dem er nicht widerstehen kann. Dieses zwanghafte Verhalten zu unterdrücken, ist nicht ratsam, da es erneut und sogar verstärkt ausbrechen kann, eine therapeutische Hilfe lenkt dieses unnatürliche Kaufverhalten wieder in normale Bahnen.

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